Wappen Stadt Neuss

Wechsel als Beigeordneter nach Neuss

Seit dem 17.08.2015 bin ich als Beigeordneter für Umwelt, Sport und Brandschutz bei der Stadt Neuss tätig. Zu meinem aktuellen Portfolio gehören das Amt für Umwelt und Stadtgrün, die Feuerwehr, das Sportamt, der Eigenbetrieb Friedhöfe sowie die Geschäftsführung der Abfall- und Wertstofflogistik Neuss GmbH. Mein Ratsmandat bei der Stadt Köln habe ich zum 31.08.2015 beendet.

Meine aktuellen Kontaktdaten finden Sie unter https://www.neuss.de/rathaus/buergermeister-und-beigeordnete/beigeordnete-und-dezernenten und unter http://www.awl-neuss.de/.

Baum-Bild

Öko-Touren Nr. 2: Waldspaziergang am 22.06.15

Bäume in Köln und was ist eigentlich ein Wald?

Eine größere Anzahl von Bäumen in räumlichem Zusammenhang wird landläufig als Wald bezeichnet. Doch was macht eigentlich einen Wald aus? Und ist eine homogene Aufforstung auf Acker im Hinblick auf Strukturvielfalt und Biodiversität vergleichbar mit einem über lange Zeit gewachsenen Wald-Ökosystem? Und wenn man neuen Wald schaffen möchte: Was sind dann eigentlich die Voraussetzungen, damit dies funktioniert.

Wir möchten diesen Fragen nachgehen, indem wir nicht etwa am Grünen Tisch eine Theoriediskussion führen, sondern indem wir uns diesem Thema auf ganz praktische Art und Weise in Form eines abendlichen Waldspaziergangs im Kölner Rechtsrheinischen widmen, und zwar unter der fachkundigen Führung des BUND NRW Vorsitzenden Holger Sticht.

Hier die Tour-Daten im Überblick:

  • Termin: Montag, 22.06.2015, Start: 18:30 Uhr
  • Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Köln-Dellbrück
  • Dauer der Tour: ca. 2 Stunden
  • Tourenleitung: Matthias Welpmann, Holger Sticht
  • Anmeldung: nicht erforderlich, zur besseren Planung ist aber eine Info an mich sinnvoll (mail@matthiaswelpmann.de)
  • Kosten: keine
Köln-Cork

Wahl-Auffälligkeiten in Rodenkirchen werden aufgeklärt

Das Verwaltungsgericht Köln hat heute entschieden, dass das Ergebnis der Kommunalwahl vom Mai 2014 für den Stimmbezirk Rodenkirchen durch eine Neuauszählung überprüft werden muss. Angesichts der sehr auffälligen Ergebnisse in diesem Stimmbezirk ist dies eine längst überfällige, richtige und demokratisch gebotene Entscheidung. Alle Details zu der heutigen Entscheidung hier: http://www.vg-koeln.nrw.de/presse/pressemitteilungen/12_150325/index.php

Kunst am Bau I

Die Grünen im Rat: Klima, Wiesen & Urban Gardening

Hier eine kurze Übersicht über meine jüngsten Aktivitäten aus der GRÜNEN Umweltpolitik im Kölner Rat. Die Texte sind jeweils auf www.gruenekoeln.de im Einzelnen nachzulesen:

Pressemitteilung 16.12.14: Stockholm-Barcelona-Köln: „Europäischer Klimaschutz durch intelligente Stadtentwicklung“ zum jüngsten Smart City Beschluss für Mülheim Süd / Stegerwaldsiedlung.

Pressemitteilung 18.12.14: Stadt schenkt Umweltsündern Geld zu der unglaublichen Praxis der Stadt, ohne konkreten Grund auf die Verhängung der vorgesehenen Bußgelder für eine Missachtung der Umweltzone zu verzichten – und damit auf einen Millionenbetrag.

Anfrage im Umweltausschuss: Rasenflächen in der Stadt Köln vom 13.01.15 zur Intensität der Rasenpflege in Köln; Hintergrund: höhere Biodiversität durch eine geringere Mäh-Häufigkeit.

Antrag im Ausschuss Umwelt: Städtisches Förderkonzept für Urban Gardening vom 13.01.15; Hintergrund: NRW hat ein Förderprogramm Urban Gardening aufgelegt, an dem auch Köln partizipieren soll.

Änderungsantrag: Anpassung an den Klimawandel vom 13.01.15; Hintergrund: Das Landesumweltamt LANUV hat in Kooperation mit dem Dt. Wetterdienst, der Stadt Köln und den Stadtentwässerungsbetrieben eine ebenso interessante wie teilweise erschreckende Studie zu den konkreten Auswirkungen des Klimawandels in Köln erstellt und dazu diverse Maßnahmenvorschläge entwickelt (siehe hier).

Wir wollen, dass die guten Vorschläge aus der LANUV-Studie zur Klimaanpassung wie auch zum Klimaschutz jetzt zügig zu einem konkreten Zeit-Maßnahmenprogramm weiterentwickelt und vom Rat beschlossen werden. So sollen nach den Empfehlungen der Studie in einer an den Klimawandel angepassten Stadt nur noch Niedrigstenergiehäuser gebaut werden, Dachflächen sollen so weit wie möglich begrünt werden, auf Straßen und Plätzen sollen möglichst viele schattenspendende Bäume gepflanzt werden, Kalt- und Frischluftschneisen sollen freigehalten werden und auf öffentlichen Plätzen soll es überall Wasserspender geben. Die Vorschläge führen also auch zu einer lebenswerteren Stadt und decken sich in vielen Punkten auch mit unseren Zielen zum Klimaschutz einerseits und den städtebaulichen Konzepten für eine nachhaltige, attraktive und ökologisch angepasste Stadtentwicklung.

Grüngürtel Köln

Öko-Touren Nr. 1: Radtour durch den Äußeren Grüngürtel am 20.09.14

Durch den Grüngürtel rund um Köln

Der Äußere Grüngürtel ist eine der faszinierendsten Kölner Grünanlagen und umschließt beidseitig des Rheins das komplette Kerngebiet der Stadt. Durch das Projekt „Grüngürtel – Impuls Köln“ ist dieser einzigartige, seit fast 100 Jahren bestehende Grüne Ring wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein geraten. Politisch spannend ist dabei vor allem die Frage, wie der Grüngürtel dauerhaft geschützt und weiterentwickelt werden soll und welchen Charakter die einzelnen Teilabschnitte erhalten sollen. Wie bekommen wir die unterschiedlichen Nutzergruppen des Grüngürtels unter einen Hut? Wo stehen etwa Naturschutzaspekte im Vordergrund und wo gibt es Abschnitte, in denen eher die Freizeitnutzung dominiert? Und welche Rolle spielt eine zukünftig durchgehende Wegeführung durch den Grüngürtel für den Radverkehr in Köln?

All diesen Fragen wollen wir im Rahmen unserer ersten Ökotour ganz praktisch nachgehen, indem wir den kompletten Grüngürtel rund um Köln mit dem Fahrrad durchradeln. Da der komplette Weg immerhin 63 km lang ist, benötigen wir für diese Tour fast einen ganzen Tag und auch eine gewisse Grundkondition auf dem Fahrrad. Belohnt werden wir dafür durch ganz unterschiedliche Eindrücke des Grüngürtels, diefür uns alle neue Perspektiven eröffnen werden. Wir starten in Bocklemünd und kehren zum Schluss auch wieder dahin zurück.

Hier die Tour-Daten im Überblick:

  • Termin: Samstag, 20.09.2014, Start: 10:00 Uhr
  • Treffpunkt: KVB-Haltestelle Bocklemünd, Venloer Straße / Militärring (KVB-Linien 3 und 4)
  • Streckenlänge: 63 km (nach ca. der Hälfte der Strecke besteht in Buchheim oder Höhenberg eine Ausstiegsmöglichkeit mit KVB-Anschluss)
  • Dauer der Tour: ca. 6 Stunden
  • Tourenleitung: Matthias Welpmann
  • Anmeldung: nicht erforderlich, zur besseren Planung ist aber eine Info an mich sinnvoll (mail@matthiaswelpmann.de), siehe auch Veranstaltung auf Facebook
  • Kosten: keine
  • Wasser und Verpflegung solltet ihr für unterwegs mitnehmen, da es Einkehrmöglichkeiten erst am Schluss der Tour gib.
  • Bitte achtet selbst darauf, dass Euer Fahrrad verkehrstüchtig ist und nehmt wetterfeste Kleidung mit. Die Tour findet bei jedem Wetter statt.
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Ratskonstituierung

Rat konstituiert sich

Der Kölner Rat hat in seinen beiden konstituierenden Sitzungen am 24.06.14 und am 01.07.14 unter anderem vier Bürgermeister gewählt, den Zuschnitt der Fachausschüsse bestimmt und die Mitglieder dieser Fachausschüsse gewählt.

Im Ausschuss für Umwelt und Grün gibt es auf Seiten der Grünen nur kleinere Veränderungen: Ich werde dieses Themenfeld voraussichtlich weiterhin als fachpolitischer Sprecher vertreten. Susanne Bercher-Hiss, die dem Ausschuss bereits in der letzten Wahlperiode als sachkundige Einwohnerin angehörte, ist dort nun als stimmberechtigtes Ratsmitglied vertreten. Sie wird sich insbesondere mit Fragen der ökologischen und nachhaltigen Beschaffung befassen. Gerd Brust bleibt dem Ausschuss ebenfalls als stimmberechtigtes Ratsmitglied erhalten und kümmert sich weiterhin um die Schwerpunktthemen Energie, Abfallwirtschaft und Bestattungswesen. Die sachkundigen EinwohnerInnen für diesen Ausschuss werden wir nach den Sommerferien benennen.

Im Ausschuss für Stadtentwicklung sind wir ab sofort mit Kirsten Jahn, Sabine Pakulat und mir vertreten, so dass es hier bei unseren stimmberechtigten Ratsmitgliedern zu einem kompletten Wechsel kommt. Mir persönlich ist eine enge Verknüpfung zwischen den ökologischen Themen und der Stadtentwicklung besonders wichtig, denn eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung ist der beste Umweltschutz.

Ich freue mich auf eine GRÜNE Politik für Köln mit unserer neuen Fraktion in den kommenden sechs Jahren!

Gruppe an Kaffeebud Koeln Panorama

Für eine transparente, nachhaltige und GRÜNE Politik in Köln

Die Initiative „Köln kann auch anders“, in Fachkreisen auch gerne K2A2 genannt, hat alle RatskandidatInnen zur politischen Kultur im Rat der Stadt Köln und zu der eigenen Haltung zu den von K2A2 aufgestellten Kriterien befragt. Kurzfassung: Ich stehe für eine transparente, nachhaltige und GRÜNE Politik in Köln. Meine Antworten an „Köln kann auch anders“ im Einzelnen finden Sie hier: Köln kann auch anders.

10 Mio. pro Jahr für den Klimaschutz in Köln

Klimaschutz wirkt

Der neueste Bericht der Weltklimarates (IPCC) verdeutlicht noch einmal eindeutig, dass der Klimawandel ungebremst weitergeht. Er stellt auch klar, dass die Anstrengungen für den Klimaschutz verstärkt werden müssen, gerade auch auf kommunaler Ebene.

Um die Klimaschutzziele der Stadt Köln aus dem Klima-Bündnis und auch aus dem Bürgermeisterkonvent erreichen zu können, ist eine wirkungsorientierte und langfristig verlässliche Finanzierung der nötigen Maßnahmen erforderlich. Die GRÜNEN möchten deshalb einen Klimafonds einrichten, der wirksame Klimaschutzmaßnahmen anstößt und finanziert. Einer solcher „Fonds“ soll mit 10 Mio. Euro gestartet und in der neuen Wahlperiode 2014-2020 in ähnlicher Höhe pro Haushaltsjahr fortgeschrieben werden.

Von großer Bedeutung sind das systematische Einwerben zusätzlicher Mittel aus EU-Förderprogrammen und Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft. Durch Ko-Finanzierung der Projekte kann das Investitionsvolumen deutlich ausgeweitet werden.

Der Klimaschutz ist heute für eine Großstadt keine freiwillige Aufgabe mehr, sondern faktisch eine Pflichtaufgabe. Effektive Investitionen in den Klimaschutz führen langfristig nicht nur zu einer Verlangsamung des Klimawandels, sondern auch zu niedrigeren Energiekosten, zur Entlastung der Menschen durch eine Klimawandel gerechte Stadtstruktur und zu wirtschaftlichen Standortvorteilen.

Beispiele für Investitionsmaßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept:

  • Ökologische Stadtentwicklung: Klimaschutzsiedlungen; Altbausanierung (heute 0,9 %, Ziel: 4-5 % des Gebäudebestands p.a.) – beides mit Hilfe von Fördermitteln
  • Mobilität: andere Straßenraumgestaltung durch mehr Bäume, mehr Radwege und Fahrradabstellmöglichkeiten, Radschnellwege, Lastenfahrräder im Gewerbebetrieb
  • Partnerschaftsprojekte mit der Wirtschaft: Ausweitung Ökoprofit, Klimapartnerschaften

Die Prioritäten der Einzelmaßnahmen und der Mitteleinsatz aus dem Klimaschutz-Fonds richten sich nach der Wirksamkeit und dem Kosten-Nutzen-Verhältnis.